Opus Dei – Des Vatikans Top Massenmörder

Man darf sich nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Partei Ausmasse in ihrem Einfluss angenommen hat, die nicht mehr überschaubar sind. 50% Monotheisten weltweit, der Grossteil der Leute weiss nicht mal, dass sie für sie arbeiten. Trotzdem tun sie es. Alle grossen bekannten Orden sind der Eine Welt Partei loyal verpflichtet.  Es sollte da nicht unterschieden werden, die Partei kann von überall aus regieren, aber trotzdem, wer ist wirklich an der Spitze der Hierarchie?

Seit Jahren ist der Top Orden im Vatikan der Orden der Opus Dei. Terror und Geheimdienst Tätigkeiten gehen oftmals auf diesen Orden zurück. Er soll 1928 gegründet worden sein. An seinem Beispiel ist klar erkennbar wie der Vatikan Politik macht: Mit einigen Fässern Sprengstoff wie 1605 Guy Fawkes.

Informiert euch darüber und ihr werdet verstehen wie die Weltpolitik gelenkt und manipuliert wird, seit Tausenden von Jahren. Dieser Orden hat sich in alle Belange der Weltpolitik eingemischt, waren immer ganz vorne wenn es darum ging Terror zu streuen und Regierungen zu stürzen. Ganz Südamerika ist fest im Griff von den Ordensbrüder, wie die nachfolgenden Links belegen. An der Instandsetzung des Diktators Pinochet in Chile, unter der um die 100 000 Leute starben, waren sie massgeblich beteiligt http://www.ibka.org/artikel/miz86/opusdei.html. In Argentinien, El Salvador, Peru, Kolumbien, fast kein Umsturz in Südamerika wo sie nicht die Finger drin hatten. Und wer hat am meisten darunter gelitten? Die indigene Bevölkerung und die Lebensgrundlage die sie zu schützen versuchen.

Die Quelle wird von Firefox und Google geblockt, wie auch immer, es sind sehr wichtige Informationen und daher haben wir uns entscheiden ein Vollzitat vorzunehmen, die Quelle ist: http://www.commonwood.de/SPIRIT/opus.htm

Opus Dei – Geheimdienst oder rechtsradikale Terror-Organisation?

Wahrscheinlich werden hier nur wenige Spanier mitlesen. Trotzdem bringe ich hier einfach einen längeren Artikel zu Opus Dei.

Opus Dei sehe ich übrigens in direktem Zusammenhang mit dem Jesuitenorden, der von dem spanischen Offizier Ignatius von Loyola vor 450 Jahren gegründet wurde . Angeblich soll es den Schwur der Jesuiten wirklich gegeben haben (bisher kamen keine ernstzunehmenden Dementis), er soll aber im Jahre 1926 abgeschafft worden sein. Nachdem schon vor und während dem 2. Weltkrieg die Jesuiten stark ins Zwielicht geraten sind……

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„Sie müssen sich darüber klar sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt“
Mitteilung von Churchill an einen Beauftragten des deutschen „Widerstandes“ während des Krieges
(vgl. Kleist, Peter „Auch du warst dabei“, Heidelberg, 1952, S. 370 und Emrys Hughes,
Winston Churchill – His Career in War and Peace, S. 145)

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…….hat man sich wahrscheinlich entschlossen, für die geheimdienstlichen Aufgaben eine Nachfolgeorganisation bereitzuhalten. Genau wie die Jesuiten geht die Sekte Opus Dei auf einen Spanier zurück:

Opus Dei wurde 1928 durch den Priester Josemaría Escrivá (1902-1975) in Madrid gegründet….
http://de.wikipedia.org/wiki/Opus_Dei

….SS-General Karl Wolff, Dulles, Donovan und Pater Felix Morlion organisieren die Flucht der Nazis mithilfe der Katholischen Kirche. Felix Morlion baute den vatikanischen Geheimdienst Pro Deo in Lissabon auf…..
http://www.us-politik.ch/teil2.htm#Kriegsverbrecher
https://www.meinpolitikblog.de/2010/02/12/mafia-geheimdienste-und-politik-der-usa-teil-2-1939-bis-1948/
http://meistae.npage.de/teil_2_1939_-1949_13317975.html
http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/02/10/us-politik-geheimdienste-und-mafia-teil-2-1939-bis-1948/

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Opus Dei – Elitetruppe des Vatikan
…Es ist ein propagiertes Ziel von Opus Dei, die Gesellschaft zu infiltrieren und als „Elite Gottes“ auch Machtpositionen anzustreben.  Hauptziel ist dabei die Kontrolle des römisch-katholischen Zentrums in Rom…
http://www.bornpower.de/opus/1.htm

So wie es aussieht, ist dieses Ziel schon erreicht:

27.04.2005
Umstrittener Orden Opus Dei
Mächtige Sekte oder „wahre“ Kirche?

…Sektenähnliche Strukturen
Kritiker werfen Opus Dei vor, eine fundamentalistische, autoritäre und manipulative „Kirche in der Kirche“ zu bilden. Dabei muss man aber zwischen den „inneren“ Mitgliedern, die in Opus-Dei-Häusern leben und Mitgliedern, die ein normales Leben in der Gesellschaft leben, unterscheiden. In Belgien wurde Opus Dei 1997 offiziell als sektenähnliche Organisation eingestuft, da die angewandten Methoden einer Seelen- und Gehirnwäsche gleichkämen…

Prominentester deutscher Förderer: Kardinal Ratzinger
In Deutschland hat Opus Dei etwa 600 Mitglieder, die wenigsten sind namentlich bekannt. Die Geheimniskrämerei gehört zu den Prinzipien des Ordens. Mitglieder geben oft nicht einmal zu, dass sie der Organisation angehören. Zu den bekannten Förderern gehören die Kardinäle von Köln und München, Joachim Meisner und Friedrich Wetter und der Präfekt der römischen Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger. Er ist auch Ehrendoktor der Opus-Universität im spanischen Pamplona.
http://www.tagesschau.de/ausland/meldung185732.html
http://www.v-22.de/forum/11-geheimdienste-a-militaer/988-vatikan-geheimdienst.html?limit=7&start=28
http://duckhome.de/tb/archives/5333-Opus-Dei.html

07.04.2005
Vatikan intern
Der Aufstieg der Santa Mafia
Von Peter Hertel
Unter der Ägide von Papst Johannes Paul II. eroberte der katholische Geheimbund Opus Dei in der Kirche eine Schlüsselposition. Bestimmen Anhänger der reaktionären Organisation unter den Kardinälen den Nachfolger Wojtylas auf dem Stuhl Petri?…

… Die „Kampftruppe“ (Opus Dei über sich selbst) ist eine der umstrittensten katholischen Organisationen. Zwar sehen manche wie Karol Wojtyla in ihr eine gottgewollte Bewegung zur Rettung der katholischen Kirche. Doch selbst ansonsten brave Gläubige meinen, sie schade ihr wegen eines skandalösen Sündenregisters: Geheimniskrämerei; rigides Innenleben, dubiose Werbemethoden; Nähe zum Faschismus, Freundschaft Escrivás mit dem Diktator Francisco Franco; undurchschaubares Geschäftsgebaren von Mitgliedern des „Gotteswerkes“, das im spanischen Ursprungsland auch „Santa Mafia“ genannt wird….
http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,350114,00.html

PETER HERTEL
Schleichende Übernahme
Das Opus Dei unter Papst Benedikt XVI.
Das skandalöse Sündenregister, das dem Opus Dei vorgehalten wird, ist lang: anrüchige Geheimniskrämerei, dubiose Werbemethoden, finanzielle Verwicklungen von Mitgliedern und nicht zuletzt faschistisches Gedankengut, Freundschaft des Gründers von Opus Dei mit dem einstigen Diktator Spaniens, General Franco.

Seit der Heiligsprechung des Gründers im Jahr 2002 konnte das Opus Dei wachsen.

Autor Peter Hertel informiert eingehend und zuverlässig. Er dokumentiert den Kampf des Opus Dei für einen Katholizismus von einst: autoritär-militant im Denkmuster einer Kampfeinheit in einer bösen Welt von Feinden, von Postkommunisten, Liberalen und Befreiungstheologen.

Peter Hertel hat sein Standardwerk völlig neu konzipiert und überarbeitet. Dies insbesondere unter dem Aspekt des zuvorkommenden Verhaltens von Papst Benedikt XVI. gegenüber dem Opus Dei.

Preis: 13,90 €/ 24,70 CHF
Verlag: Publik-Forum;
224 Seiten;
Bestell-Nr: 2832
ISBN: 978-3-88095-161-7
http://shop.publik-forum.de/shop/?id=7894&titel=Schleichende+%DCbernahme&k1=13&k1n=Publik%2DForum+Edition&k2=0

DEUTSCHLAND
Sympathisanten oder Mitglieder des Opus Dei
http://www.bornpower.de/opus/deutschland.htm

http://www.mond.at/opus.dei/
(The Unofficial Homepage)

Dokumentation Wie der katholische Orden Opus Dei seine Kritiker mundtot macht
http://www.ibka.org/artikel/miz86/opusdei.html

09.01.1995
Kirche
Die heilige Mafia des Papstes
Der erzreaktionäre katholische Geheimbund Opus Dei ist in Deutschland auf dem Vormarsch durch die Institutionen. Über harmlos auftretende Vereine kassieren die Opus-Leute bei frommen Gönnern und Steuerzahlern.

Macht euch nichts draus, wenn sie euch an euren Werken erkennen. – Das ist der Wohlgeruch Christi….
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9159313.html

SPIEGEL WISSEN
DOSSIER (kostenpflichtig)
Opus Dei – Stoßtrupp Gottes oder Heilige Mafia?

Man google bitte selbst nach Heilige Mafia

Opus Dei
Die Welt der asketischen Gottesknechte
03.07.06

In Dan Browns „Da Vinci Code“ spielen Mitglieder des katholischen Opus Dei die Rolle von Mördern und Schurken. FOCUS nahm einen intimen Einblick in die Organisation. In aller Frühe schallt der „Anruf Gottes“ durch die Flure: Im Haus Weidenau in München-Bogenhausen schrillen die Wecker. 5.50 Uhr. Die heroische Minute des Josef Dohrenbusch. Beherzt schwingt er sich aus dem Bett, denn er will seinen Herrn nicht warten lassen. Er streckt sich kurz, kniet sich neben seinen Schreibtisch und küsst den Boden. „Serviam“, haucht er. „Ich will dienen.“
Für den Arzt Josef Dohrenbusch beginnt der Alltag der Heiligung.  Er möchte Gott ähnlich werden. Dazu muss er „sich abtöten“. 75 Liegestütze und 25 Klappmesser zwingt der schmächtige 48-Jährige seinem Körper ab. Dann duscht er kalt. Andere bringen mit kühlem Schwall ihren Kreislauf in Schwung. Dohrenbusch will sich damit für Gott gefügig halten.

Fünfschwänzige Bußgeißel in Schublade
In Dohrenbuschs Badezimmerschrank, zwischen Deodorant und Zahnbürste, liegt sein Bußgürtel bereit. Eine Art Dornenkranz aus Drahtgeflecht, gefertigt von Nonnen des Karmeliter-Ordens. Zwei Stunden täglich spannt er ihn mit Hilfe zweier brauner Schnürsenkel um seinen Oberschenkel, eine „dezente symbolische Nachahmung der Dornenkrönung“. In der Schublade seines Wandschranks, zwischen Unterhosen und schwarzen Socken, wartet ein weiteres von Nonnenhänden geflochtenes Utensil aus der hohen Schule der Askese. Eine fünfschwänzige Bußgeißel – zum wöchentlichen Gebrauch.

Josef Dohrenbusch folgt einer Berufung, einem kompromisslosen „Lebensplan“. Er ist Mitglied des Opus Dei, des „Werks Gottes“……………..
http://www.focus.de/wissen/bildung/tid-8682/opus-dei_aid_109761.html
Um diesen Erziehungsstil des „sich selbst Abtötens“, der Selbstverleugnung und des Hasses zu begründen, nimmst du die Bibel zur Hand:

Lk 9,23: Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.
Lk 14,26: Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein.

Alles klar?
Man hasse sich selbst und verleugne sich selbst und hasse alle seine Leute.
Wem nützt denn eine solche Vernichtungs-Ideologie?
Und wenn ich mich in diese Ideologie hineindenke, so gebe ich eines zu: Unter diesen Umständen hast du wohl keine Angst mehr vor dem Tod.
Eines dürfte aber jetzt klar sein: Wie man Hassprediger schafft und sich dabei auf die Bibel bezieht.

26. Jänner 2010
„Warum er heilig ist“
Wojtyla geißelte sich selbst

… Wojtyla schlug sich mit Gürtel
Laut dem Postulator unterzog sich Johannes Paul II. regelmäßig körperlichen Peinigungen. Johannes Paul II. führte vor allem vor Ostern lange Fastenexerzizien, an denen er nur eine Mahlzeit am Tag nahm. Oft verbrachte er die Nacht auf dem nackten Boden. Hinzu geißelte sich der Papst, wie auch seine Mitarbeiter berichteten. „In seinem Schrank hing ein Hosengürtel, den der Papst als Peitsche verwendete“, berichtete Oder….
http://derstandard.at/1263706037992/Warum-er-heilig-ist-Wojtyla-geisselte-sich-selbst

Opus Dei
Geißeln für Gott
12.02.07
Zitat:
…..Von einem Leben mitten in der Welt und trotzdem mit Gott, davon hatte auch Heidi Berger geträumt. Im Werk blieb für sie allerdings nicht viel übrig von dem, was andere Menschen alltäglich nennen. Im Gegenteil. Heidi fühlte sich isoliert von der Welt. Tagesordnung und Regelwerk waren einfach zu strikt. „Es wird übersehen, dass man es mit mündigen Menschen zu tun hat“, sagt sie.

Nicht nur die Schlaf-, Bet- und Essenszeiten werden bei Opus Dei vorgeschrieben. Ein Index legt fest, welche Bücher gelesen und welche Filme gesehen werden dürfen. Von Theater- und Konzertbesuchen wird abgeraten. Das verdiente Geld der Einzelnen verwalten die drei Leiter eines jeden Zentrums. Zum Einkaufen gehen Numerarier am besten zu zweit, an den Strand am besten nie. „Zuviel nackte Haut kann den Glauben ins Wanken bringen“, meint Heidi. Heute kann sie darüber lachen.

Papst Johannes Paul II. hat dem Werk 1982 den Status einer Personalprälatur verliehen, womit ihm der Rang eines Bistums zukommt, allerdings ohne festes Territorium. Dennoch gilt das Werk auch innerhalb der katholischen Kirche als umstritten. Die Finanz- und Organisationsstrukturen von Opus Dei sind undurchsichtig. Auch werden Escrivá enge Kontakte zu Spaniens früherem Diktator Franco nachgesagt. …..

….Mit seinen extremen Bußpraktiken stößt das Werk auf Unverständnis. Im Regelkatalog des Opus Dei wird den Numerariern empfohlen, sich einmal wöchentlich für die Dauer eines Vaterunser mit einer Bußgeißel auf den Rücken zu schlagen. Außerdem sollen sie in Gedenken an die Leiden Christi zwei Stunden täglich einen mit Dornen versetzten Bußgürtel um den Oberschenkel tragen……..
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/773/101672/

Opus Dei: Das Irrenhaus Gottes?
Alfred Kirchmayr / Dietmar Scharmitzer
mit einem Gastkommentar von Dr. Walter Weiss
256 Seiten, Format 19,5 x 12 cm broschiert
ISBN 978-3-85167-215-2
€ 19,80 / SFr 33,50

Kurz-Info:
Dietmar Scharmitzer legt in diesem Buch Rechenschaft über die im Opus Dei verbrachten Jahre und versucht, die Frage zu beantworten, „wie man dazu kommt“, einer straff geführten, totalitären religiösen Bewegung beizutreten und sich ihr ganz zu widmen. Dabei soll auch gezeigt werden, daß eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur, ebenso wie ein autoritäres Elternhaus, die Grundlage für derartige spirituelle Vorlieben bilden können.
Der Theologe und Psychologe Alfred Kirchmayr liefert dafür die wissenschaftlichen Belege. Die Bindung an das Opus Dei bedeutete für Scharmitzer finanzielle Ausbeutung, unwürdige, willkürliche Beschränkung seiner persönlichen Freiheit (Berufs-, Lektüreverbot) und deprimierende, destruktive Einengung: also Manipulation. Beim Griff des „Werkes“ nach den Seelen junger, idealistischer Menschen handelt es sich um eine planvolle, vom Gründer sanktionierte und den Leitungsgremien praktizierte Vorgangsweise. Schäden an Psyche, Leib und Leben vieler, die den „Menschenfischern“ zum Opfer gefallen sind – sieben von zehn „Überredeten“ verlassen das Werk noch in jungen Jahren – sind vorprogrammiert.
http://www.vabene.at/collect/analyse/215-2.htm

OPUS DEI – Das Irrenhaus Gottes?
Edition VA BENE , 2008
http://www.opusfrei.org/irrenhausgottesrez.html

Dietmar Scharmitzer:
Opus Dei –
das Ende einer Legende
http://www.opusfrei.org/legende.html

Videos:

Dietmar Scharmitzer: Die Spielzeuge des Opus Dei

„Die Eltern dürfen davon natürlich nichts davon erfahren.“

Dietmar Scharmitzer: Das Familienleben der Opus Deisten…

Dietmar Scharmitzer über: Opus Dei und Geheimdienste…
…Waffenhandel, Spitzelei und andere sehr weltliche Aspekte des Treibens des „Werks“.

Siehe evtl. auch: Psychopathie und Religion

15.4.06
Supermacht des Bösen?
Wie gefährlich ist die katholische Ordensgemeinschaft Opus Dei?
Nächstens kommt der Bibel-Thriller „The Da Vinci Code“ in die Kinos. Auch im Film fällt Mitgliedern des Opus Dei die Rolle von finsteren Machtmenschen zu. Doch wie gefährlich ist die katholische Ordensgemeinschaft wirklich?
………..
Weltherrschaft
Daran, dass diese Organisation existiert, besteht kein Zweifel, wie man sich bereits mit einem Blick ins Telefonbuch vieler Städte überzeugen kann. Nach der Recherche des Journalisten John L. Allen für sein eben auch auf Deutsch erschienenes Buch „Opus Dei – Mythos und Wahrheit“ finanziert Opus Dei Schulen und Spitäler in 60 Ländern rund um die Welt, darunter 15 Universitäten, 11 Wirtschafts- und über 130 andere Schulen, 7 Krankenhäuser und 166 Studentenwohnheime. Die Organisation zählt rund 85 000 Mitglieder (etwa 250 in der Schweiz), darunter 2000 Priester, 23 Bischöfe und 2 Kardinäle.

In einer Kirche von 1,1 Milliarden Gläubigen ist das Opus Dei also nicht grösser als ein mittelgrosses Bistum. Was aber, wenn die Kirche einem Verein von 85’000 mehr oder minder skrupellosen Verbrechern ihren besonderen Schutz gewährt? Was, wenn dieser Verein tatsächlich Weltherrschafts-Ambitionen hat, für die man über Leichen geht und die dazu nötigen Mörder selbst erzieht, wie Dan Brown in seinem millionenfach verkauften Buch behauptet?……..

……..Tatsache ist, dass um die 20 Prozent der Mitgliederschaft von Opus Dei ein klosterähnliches, zölibatäres Leben führen, in dem die Selbstkasteiung eine wichtige Rolle spielt. Tatsache ist auch, dass ehemalige Mitglieder, die diesen Weg der „Numerarien“ gewählt haben, von psychischer Unterjochung und Gehirnwäsche berichten, von einem Verlust an Selbstbestimmung und einer totalen Überwachung.

Nicht weniger furchteinflössend als die tägliche Busspraxis der Mitglieder ist die seit langem vermutete Macht des Opus Dei.  Der Kirchenwissenschafter Matthias Mettner nannte das Opus Dei „die katholische Mafia“. Mettner beschwört eine „Krake der klerikalen Hierarchie“, die „im elitären Wahn göttlicher Sendung“ und „ausgestattet mit gewaltigen finanziellen Ressourcen“ systematisch versucht, die Kirche zu unterwandern und ihre gesamte Machtstruktur zu umklammern……….

Langer Artikel:
http://www.nzz.ch/2006/04/16/al/newzzEM2Z4BUL-12.html

Der Finanz-Mafiosi Sindona arbeitete bei vielen seiner Geschäfte mit Erzbischof Marcinkus zusammen. Über die Vatikanbank wurden offensichtlich über viele Jahre Gewinne aus kriminellen Geschäften ins Ausland transferiert, um an internationalen Bankplätzen und Börsen gewaschen zu werden.
(Matthias Mettner)

Könnte man vielleicht sogar von einem kircheninternen Militärputsch sprechen`?

1.6.2011
Grenzfall: Cipriani, ein Anti-Christ auf dem Thron Limas
„Menschenrechte sind Schwachsinn!“ Von wem stammt dieses Zitat aus Lateinamerika? Von Pinochet? Von Fidel Castro? Von Fujimori? Oder von Somoza? Nein, weit gefehlt. Diese gewagte Wortschöpfung stammt von einem, der sie sich eigentlich nicht leisten kann: Kardinal Juan Luis Cipriani, dem Erzbischof von Lima. Dieser Erzbischof erregte Aufsehen, als er am 30.01.1999 – begleitet von heftigen Protesten seiner Gemeinde – in sein Amt eingeführt wurde, war er doch der erste Kardinal, der als Mitglied der Sekte Opus Dei zu diesen Würden kam. Als ob diese Auszeichnung für einen Sektenpriester nicht schon genug wäre, bekam er nur zwei Jahre später auch den Purpurmantel eines Kardinals hinterher geworfen.

Das Opus Dei ist ein Schattengewächs: es wurde aufgepäppelt im Schoß der spanischen Franco-Diktatur und es blüht auf im Schatten anderer Diktaturen: in Chile unter Folterknecht Pinochet, in Argentiniens Militärdiktatur unter General Videla und in Fujimoris Peru, wo jetzt die Tochter des korruptesten Staatschefs, den Peru je hatte, an die Macht drängt – mit lauter Wahlkampf-Unterstützung Ciprianis.

Eine feine Lobby-Liaison bahnt sich da an: der machtbesessene Oberhirte und die Fujimori-Tochter Keiko – in Anlehnung an Pinochet auch „Chinocheta“ genannt. Beide wollen Peru zurück verwandeln in eine mafiöse Diktatur, in der eine Hand die andere wäscht. Und natürlich haben beide mehr Geld für den Wahlkampf zur Verfügung als die Gegenpartei unter Ollanta Humala.

Sollte sie den Wahlkampf gewinnen, wird La Chinocheta die Kirchenfürsten zu begünstigen wissen und Cipriani wird sich freuen dürfen, dass gekaufte Todesschwadronen wieder „Kommunisten“ und linke Priester verfolgen und verschwinden lassen….

…Es ist mehr als verständlich, dass angesichts der Worte und Taten dieses Kardinals viele wahrhaft Gläubige in Peru sich die Frage stellen, was an diesem rassistischen Lautsprecher, der den Diktator Fujimori nicht exkommunizierte, sondern hofierte, überhaupt christlich ist? Es war jedenfalls keine Überraschung, als während seiner ersten Messe als Erzbischof von Lima einige Kirchenbesucher Plakata hoch hielten mit der Zahl 666 (sie symbolisiert in der Offenbarung des Johannes den Antichristen) und riefen: „Gott befreie uns von Cipriani!“…

…Das peruanische Volk hat in diesem Monat Juni die Wahl: falls diese auf La Chinocheta fällt, könnte es für die große Mehrheit der Peruaner, die keine finanzkräftige Lobby hinter sich wissen, ein böses Erwachen geben.
http://www.caiman.de/06_11/kol_1/index.shtml

Mittwoch, 20. April 2005 – Süddeutsche Zeitung

Gottes Werk, Teufels Beitrag
Das Erbe Wojtylas: Die Macht des Opus Dei in Lateinamerika
Um vier am Sonntag fingen die Kirchenglocken zu läuten an und bald hallte die ganze Bucht von Valparaiso von ihrem Geläut. Wie ganz Chile Und ganz Lateinamerika. Der Papst war tot. Wenige in den Slums haben eine Vorstellung von der Politik, die dieser Papst verfolgte. Sie leben ihr Leben unberührt von seinen Ansichten zu Empfängnisverhütung oder Ehescheidung. Doch ist ihre Trauer echt. „Er kümmerte sich um uns“, heißt es. In acht Reisen und hunderten von Auftritten gab der Papst Millionen Lateinamerikanern das Gefühl, eine persönliche Verbindung zu ihm zu haben.
Die einfache Religiosität dieser Menschen vereint einen lebendigen Glauben mit einem sündigen Leben in Armut, ohne Höllenangst und ohne Theologie. Im Europa der Moderne wird Gott vergessen, während die Modernisierung in Südamerika das Verlangen nach einem Glauben zu stärken scheint. Dieses Reservoir an Frömmigkeit ist für Rom zugleich eine große Ressource und ein Problem. Denn wie Goldgräber strömen kommerziell arbeitende nordamerikanische und brasilianische Kirchen in die Armenviertel. Seit den fünfziger Jahren plündern sie auf vormals rein katholischem Gebiet, und vielerorts haben Mormonen und Baptisten den Wettbewerb für sich entschieden.
Nach der politischen Enthaltsamkeit von Paul VI. griff Johannes Paul II, in weltliche Angelegenheiten ein. Er hatte eine Vorstellung von seiner irdischen Macht und gedachte sie zu nutzen. Wobei sich die theologische Praxis mit der politischen durchaus mischte. Dazu gehörte die vereinfachte Praxis der Selig- und Heiligsprechung, mit der innerhalb von wenigen Jahren erreicht wurde, was zuvor nicht in Jahrhunderten gelang. Einige Entscheidungen des Papstes zeugen von politischer Klugheit: Chiles geliebter Padre Hurtado wurde selig gesprochen, und Jüan Diego, der Azteke, der 1531 die Schwarze Jungfrau von Guadelupe gefunden hatte, wurde zum Heiligen erklärt. Doch eine Entscheidung gibt es, deren Bedeutung alle anderen weit überragt: die Heiligsprechung von Jose Maria Escrivä de Balaguer. des Gründer des spanischen Laienordens Opus Dei.

Nur siebenundzwanzig Jahre nach seinem Tod war Escrivä heilig gesprochen. Das ist Rekord und erstaunlich bei jemandem, der offen mit dem Nationalsozialismus sympathisierte: „Der Krieg gegen die Juden ist ein notwendiges Moment im Krieg gegen den Kommunismus“, beruhigte er zaghafte Schüler. Escrivä war ein Rechtsradikaler ohne Nuancen, ein Kirchenmann ohne eine Spur von Barmherzigkeit. Als sich im Jahr 1974 chilenische Priester über die Verfolgungen beklagten, deinen Kollegen ausgesetzt waren, die sich für die Menschenrechte aussprachen, nannte Escrivä diese Priester „Feiglinge“. Der Kult um Escrivä und der Umstand, dass der Papst Opus Dei unter seinen besonderen Schutz stellte“ hat die Machtverhältnisse im. Vatikan wie auch im Katholizismus verschoben. Dies geschah auf Kosten der anderen Orden, vor allem der Jesuiten, viele von ihnen Befreiungstheologen, und führte dazu, dass der Vatikan in Lateinamerika nunmehr offen Parteipolitik betreibt. In den Augen des Papstes stand die katholische Kirche vor einer doppelten Herausforderung, dem Kommunismus und der Moderne. In den meisten europäischen Landern ist die Kirche nur noch eine Enklave in einer säkularen Gesellschaft. Und was könnte sie den Menschen auch bieten? Trost reicht nicht aus – den Armen, die fernsehen, kommt ihre Genügsamkeit abhanden. In Lateinamerika sind die evangelischen Kirchen daher aggressiv. Diese verfügen über viel Geld, arrangieren Feste und Shows, und ihre Prediger sind um kein Wort verlegen. Opus Dei ist die einzige kraftvolle Bewegung, die von der katholischen Kirche aufgeboten werden kann. Sie vermag die für die Kirche bedrohlich werdende Kluft zwischen der geistlichen und säkularen Welt zu überbrücken.
In Lateinamerika ist Opus Dei weitgehend eine Angelegenheit der Mittelschicht. Das war bei diesem Orden von vornherein so. Technokraten aus dem Opus Dei retteten in den sechziger Jahren die spanische Volkswirtschaft vor dem Zusammenbruch. Die von diesem Orden geführten Eliteschulen bringen bis heute ausgezeichnete Betriebswirte und konservative Politiker hervor. Als der Papst dieses Konzept auf Lateinamerika übertrug, ging er indessen ein hohes Risiko ein. In Europa ist man, grob gesprochen, entweder christlich oder liberal, sozialistisch, fortschrittlich im weitgehend säkularisierten Spanien gehören die meisten bekennenden Christen der Rechtspartei PP an.
In Lateinamerika hingegen sind Millionen Christen liberal oder sozialistisch. Die Präsidenten von Brasilien und Chile, beide Sozialisten, sind bekennende Katholiken. Jn Chile wird im kommenden Herbst ein neuer Präsident gewählt; für die politische Rechte steht dort Joaquin Lavin, ein Mann des Opus Die und ein Anhänger General Pinochets. Vor allem unter armen Chilenen gibt es viele, die gleichzeitig katholisch und politisch radikal sind. Wenn Javier Echevarrfa, der gegenwärtige Führer des Opus Dei, den Kandidaten der Rechten unterstützt, wird dieses Engagement von vielen als Verrat von päpstlicher Seite empfunden. In Peru, wo Kardinal Cipriano, auch ein Mann des Opus Dei, sich zur Diktatur von Präsident Fujimori bekannte, wurde dies zum Problem für die Priester, die dem Druck der protestantischen Sekten standzuhalten versuchten. Ähnlich ist es in El Salvador, Costa Rica, Argentinien.
Die Lateinamerikaner liebten den alten Papst. Der kommende aber wird sich überlegen müssen, was er mit Opus Dei macht, dessen meist verborgener Einfluss sich längst auf Schulen, Universitäten und akademische Organisationen erstreckt .1990 etwa hatte Opus Dei begonnen, die ISA, die Internationale Vereinigung der Soziologen, zu infiltrieren so subtil, dass es erst 2002 entdeckt würde. Eine katholische Freimaurerei, von Katholiken misstrauisch beäugt, von allen anderen radikal abgelehnt – ist dies das Erbe von Johannes Paul II. in Lateinamerika?
NATHAN SHACHAR CREMONA

(Leider ohne Link weil eingescannt)

Die Selbstdarstellung dieser Sekte:
http://de.opusdei.org/

Angeblich geht der Ausdruck „Kadavergehorsam“ auch auf die Jesuiten zurück. Es ist schon eine seltsame Sache mit diesen Selbstgeiselungen (siehe obige Opus Dei-Beiträge). Von den schlimmsten islamischen Fundamentalisten hört man ja auch solche Sachen. Offensichtlich hält man es für nötig, jegliche Gefühle abzutöten, um ein perfekter Diener, ein perfekter Roboter zu sein. Weil das natürlich nie ganz funktionieren kann, muß man die Geißelungen natürlich regelmäßig wiederholen. Kann man das so sehen?

Andererseits führt aber eine solche Sublimierung jeglichen Lebenswollens meines Erachtens zu einer immer größeren Gier nach Leben, die schließlich alles „Weltliche“ übersteigt, bis eine solche Ideologie sich ganz normal ergeben muß:

Tod bedeutet nicht Ende
Der Himmel biete mehr als „irdische Freuden“. Das betont der Prediger des Päpstlichen Hauses, Kapuzinerpater Raniero Cantalamessa, in seinem Kommentar zum Sonntag. Die „ewige Glückseligkeit im Himmel“ gehe weit über das hinaus, was man langläufig als „irdische Freuden“ bezeichnet……
http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=166490

Man könnte wetten, wenn ich die Möglichkeit hätte, dem Papst die ganze Welt mit allen Menschen als Sklaven darauf als Geschenk zu Füßen zu legen, er würde höchstens sagen: Du glaubst doch nicht, daß das ausreicht, Ich will das ganze Universum, und Gott auch noch dazu!

Oder nicht? Wie auch immer: Eine unendliche Gier oder einen unendlichen Egoismus, der über den Tod hinausreicht (so wie es die Katholiken propagieren), kann ich persönlich nicht befürworten. Es ist ganz schön durchgeknallt, sich selbst für übernatürlich, unsterblich und unbesiegbar, also sich selbst zum Übermenschen zu erklären.

In Spanien geht es ganz schön rund zur Zeit. Noch mehr zu Spanien:

04.03.2008
Religion: Spanien vor neuer Reconquista
Der Vatikan will den Laizismus aufhalten. Gerade im alten Bollwerk Spanien.
PALMA/MADRID. Abseits aller Fernsehdebatten der Spitzenkandidaten für den kommenden Wahlsonntag hat Spaniens Katholische Kirche bereits ein neues Oberhaupt gewählt. Am Montag kürte die Bischofskonferenz den Madrider Kardinal Antonio María Rouco Varela zum neuen Vorsitzenden………
http://diepresse.com/home/panorama/welt/367453/index.do

20. Januar 2008
Jesuit Adolfo Nicolás in Rom zum „schwarzen Papst“ gewählt
Nach Benedikt wurde jetzt auch ein neuer „schwarzer Papst“ gewählt, wie der Generalobere des Jesuitenordens wegen seines dunklen Habits genannt wird. Wie der Pontifex ist gestern auch Adolfo Nicolás in einem konklaveähnlichen Verfahren in Rom gewählt worden.
Der gebürtige Spanier leitet künftig den mit 19 200 Mitgliedern größten katholischen Männerorden weltweit……….
http://www.welt.de/wams_print/article1575304/Jesuit_Adolfo_Nicols_in_Rom_zum_schwarzen_Papst_gewhlt.html

Die Jesuiten sind also wieder fest in spanischer Hand. Und wie es aussieht, wurde Adolfos Ankunft schon gebührend vorbereitet:

09. November 2007
Holocaust-Leugnung in Spanien nicht mehr strafbar
Das spanische Verfassungsgericht hat ein umstrittenes Urteil gefällt: Die Leugnung des Holocausts soll dort künftig nicht mehr unter Strafe stehen – sie fällt unter die Meinungsfreiheit……..
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,516532,00.html

Scheint mir vor diesem ganzen Hintergrund irgendwie logisch zu sein, denn wer den Tod überhaupt ganz und gar leugnet, der tut sich auch nicht hart beim Leugnen von Massenmorden und kann auch morgen wieder Massenmorde begehen und sie erneut wieder leugnen. Und wenn man schon politische Umwälzungen plant, dann braucht man dazu natürlich auch seine Vorbilder:

23.10.2007
Vatikan macht aus Franco-Anhängern Märtyrer
Selig sind Spaniens Franquisten

Die Katholische Kirche spricht rund 500 Märtyrer aus dem spanischen Bürgerkrieg selig – allesamt Unterstützer des Putschgenerals und späteren Diktators Franco.

Spaniens Klerus will Kirchengeschichte schreiben. Am Sonntag werden 498 spanische „Märtyrer des 20. Jahrhunderts“ bei einer Zeremonie auf dem Petersplatz in Rom seliggesprochen. Sie alle sind Opfer „der größten Verfolgung von Gläubigen im vergangenen Jahrhundert“. Die Rede ist vom spanischen Bürgerkrieg. Doch die Seligsprechung, an der Papst Benedikt XVI und über 70 spanische Bischöfe teilnehmen werden, hat einen Schönheitsfehler: Alle Märtyrer unterstützten den Putschisten und späteren Diktator General Francisco Franco und wurden von linken Milizen umgebracht, die die verfassungsmäßige Ordnung der Zweiten Republik verteidigten. Priester, die den Faschisten zum Opfer fielen, stehen nicht auf der Liste der Seligen…….
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/selig-sind-spaniens-frankisten/?src=TE&cHash=1253a81b91

und nicht nur das, auch echte Märtyrer werden natürlich wieder gebraucht. Eignen tut sich prinzipiell jeder dazu:

Papst: Jeder kann Märtyrer werden
Gleich nach der Seligsprechung von 498 Märtyrern des Spanischen Bürgerkriegs am Sonntagvormittag sprach Papst Benedikt XVI. zu den anwesenden Pilgern auf dem Petersplatz. Benedikt XVI. hatte an der Zeremonie auf dem Petersplatz nicht teilgenommen. Nach den Worten des Papstes sei das Martyrium in Spanien ein Schicksal gewesen, dass für jeden Christen Realität werden kann………
http://www.kath.net/detail.php?id=18081

Es gab in einer Debatte Anmerkungen zur Fragwürdigkeit des Links:
http://www.us-politik.ch/teil2.htm#Kriegsverbrecher (siehe fast ganz oben)
Darufhin habe ich weiter recherchiert, und diese Antwort geschrieben.

Daß ich von von diesen politischen Teilen (es gibt 15 Teile) einen Satz mit dem Wort „Pro Deo“ herausgegriffen habe, und somit einen Zusammenhang mit Opus Dei unterstelle, das ist nun auch nicht gerade die Argumentation, auf die meine ganzen Beiträge aufbauen. Vorsichtshalber habe ich schon eine ganze Reihe Fragezeichen daruntergesetzt. Also vergessen wir diese Quelle einfach. Ich forsche also weiter.

Daß aber die Kirchen maßgeblich beteiligt waren an der Flucht der Kriegsverbrecher, das ziehe ich persönlich heute nicht mehr in Zweifel. Führen wir also weitere Quellen an:

http://10844.homepagemodules.de/t74f7-Die-Rattenlinie-oder-quot-Der-roemische-Weg-quot.html

Ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 633 für Rattenlinie+kath.
http://www.google.de/search?hl=de&q=Rattenlinie%2Bkath&btnG=Suche&meta=

Zitat: Pro Deo et Imperio.
Übersetzung: Für Gott und das Reich.
Herkunft: u.a. Münzaufschrift von Prägeherren, die in kaiserlichen Diensten fochten
Anmerkung: mit „Reich“ ist das Hl.Röm.Reich dt.Nation gemeint.
http://www.imperiumromanum.com/sprache/sentenzen/sentenzen_14.htm

30. Dezember 2007
RUSSLAND
Opus Dei – ein Stoßtrupp der Konterrevolution bezieht Stellung in Moskau
Von Gerhard Feldbauer*
Der klerikal-faschistische Orden Opus Dei (Das Werk Gottes) eröffnet in Moskau eine Vertretung. Welche Leute lässt Wladimir Putin da ins Land………
…… Opus Dei dürfte nicht an einer Vermittlerrolle zwischen den beiden seit Jahrhunderten verfeindeten Kirchen interessiert sein, sondern an der Durchsetzung seiner eigenen mit der CIA und Pro Deo abgestimmten Aufgaben, die nicht zuletzt auf eine Verhinderung der von Putin verfolgten Wiederherstellung einer Großmachtrolle Russlands zielen.
http://www.schattenblick.de/infopool/medien/altern/gehei228.html

Vielleicht genügt das für den Moment…………

Das hier klingt auch spannend:

Carroll Quigley: Katastrophe und Hoffnung
Deutsche Übersetzung von Tragedy and Hope

Von Gerhard Wisnewski

Thomas Meyer ist ein Schweizer Verleger und langjähriger Freund von mir, der sich jetzt zu einer verlegerischen Großtat durchgerungen hat – nämlich zur Übersetzung des legendären Klassikers „Tragedy and Hope“ von Carroll Quigley. Das Geschichtswerk Tragedy and Hope, das sich stark mit der Gründung und Entstehung verborgener US-Oligarchien befaßt, ist ein zeitgeschichtliches Dokument und gilt schon seit Jahrzehnten als DAS Buch über die amerikanischen Insider. Kein Wunder, denn Carroll Quigley war Professor an der Jesuitenuniversität Georgetown, aus der ein Großteil der amerikanischen diplomatischen und politischen Elite stammt, darunter Bill Clinton, der zu den Schülern Quigleys zählte. Jesuiten waren auch an der Gründung des berüchtigten Council on Foreign Relations und der Bilderberger beteiligt, so daß Jesuiten oder „die“ Jesuiten überhaupt als maßgebliche Player bei der Errichtung der „Neuen Weltordnung“ erscheinen….
http://www.gerhard-wisnewski.de/Allgemein/TV-Tipps/Tragedy-and-Hope-auf-Deutsch-Gespraech-mit-dem-Verleger.html
Hier steht noch etwas mehr dazu:
http://hahn.1on.de/index.php?url=/archives/1230-Dr.-Carroll-Quigley-Katastrophe-und-Hoffnung.html
_________________________________________________________

Suche nach Jesuiten aus der Seite payer.de:
http://www.google.de/search?q=+Jesuiten&h1=de&sitesearch=payer.de
Zitat aus: http://www.payer.de/religionskritik/karikaturen21.htm

…Er führet Jesu Namen im Schild,
Nehmt euch in Acht!
Und ist des Teufels Ebenbild.

|:Wacht, Deutsche, wacht,
Wie der Hahn in der Nacht!
Potz Donnerwetter, Deutsche, Deutsche,
wacht, wacht, wacht!
Ihr lieben Deutschen, wacht!: |

Seid auf der Hut vor diesem Feind,
Nehmt euch in Acht!
Er ist euch näher, als ihrs meint……

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874): Der finstere Geist

06.03.2008
Am 28.11. fand in der hannoverschen Marktkirche zum 7. mal ein Konzert der 1. Panzerdivison der Bundeswehr statt. Zum ersten Mal wurde dieser Schulterschluss von Kirche und Militär gestört. Schon vor der Marktkirche verteilten AntimilitaristInnen Flugblätter, kurz vor Beginn des Konzertes wurde vor dem Altar ein Transparent mit der Aufschrift „Aufrüstung mit Gottes Segen – Hand in Hand zum Kriegseinsatz“ entrollt.
Nach wenigen Minuten ließ Stadtsuperintendent Puschmann die Störenden durch einen massiven Polizeieinsatz aus der Kirche drängen…….

……..Deshalb war für uns ein öffentlicher Rahmen die Vorraussetzung für ein inhaltliches Gespräch. Dieses fand am 4. März 2008 unter dem Titel „Bundeswehr in der Kirche – Ein Konzert und seine Folgen“ im Pavillon statt.

Die Podiumsdiskussion an diesem Dienstag, im Pavillon war mit ca. 200 ZuschauerInnen sehr gut besucht……..

……..Die Zusammenarbeit der Kirche mit dem Militär verschafft der kriegsführenden Bundeswehr vermeintlich Legitimität. So soll deren Akzeptanz in der Bevölkerung erhöht werden – denn ohne diese ist kein Krieg führbar. Im zweiten Diskussionsblock ging es um die Aktion an sich……..
http://de.indymedia.org/2008/03/209730.shtml

Nun bin ich der Auffassung, der Mensch hat keinerlei Wirklichkeit, solange er sich abgetrennt von von allem anderen sieht oder empfindet. Leider bin ich oft nicht recht verstanden worden mit „Ego ist eine Illusion“ und daraus resultierend: Freiheit ebenso. und daher versuche ich es nun einmal von der anderen Seite, und langweile Euch einfach mit einer kurzen philosophischen Abhandlung zum Freiheitsbegriff im Wildwestkapitalismus. 🙂

Wie wir ja vermutlich alle wissen, „sei Freiheit „nicht das Geschenk Amerikas, sondern des allmächtigen Gottes für alle Menschen dieser Welt.“

Hier noch etwas mehr vom Freiheitsbegriff:

Freiheit, die sie meinen
Pistolen und Gewehre als fester Bestandteil der Kultur: Warum wir das Verhältnis der Amerikaner zu Feuerwaffen nicht verstehen – das aber gerade in einem Wahljahr tun sollten.

Der Herr von der National Rifle Association war nicht nur außerordentlich freundlich, er war auch sehr hilfreich. Auf die Frage, ob man denn im Rahmen einer Recherche nicht die Funktionsweise einer halbautomatischen Pistole erklärt bekommen und so ein Ding auch einmal ausprobieren könne, antwortete er, das ginge ja nur, wenn man Mitglied im Verein sei. Aber hier könne man sofort den Antrag für eine halbjährige Mitgliedschaft stellen.
Zehn Dollar Beitrag müsse man bezahlen, zuzüglich der Leihgebühr für eine Handfeuerwaffe. Neben das Formular legte er eine Beretta Modell 92FS mit Rahmen und Ladeschlitten aus rostfreiem Stahl, dazu eine Schachtel mit Parabellum-Munition vom Kaliber neun Millimeter. Zu den Schießständen gehe es da hinten lang…
http://www.sueddeutsche.de/,tt7m1/panorama/artikel/650/153259/

Das erinnert doch irgendwie an einen anderen großen Vordenker in Sachen Freiheit, oder?

Mach ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann.
Don Corleone

Zu Freiheit gab es schon verschiedene Aspekte. Wenige sind sich bewußt, daß wir einen politischen Mord oder Justizmord anbeten lassen, sogar mit der Pflicht, daß das Kreuz im Klassenzimmer hängt. Dabei gäbe es so schöne Herz-Jesu-Bilder.

Und genau auf diesen Mord bezieht man sich nun verschiedentlich, um uns unsere Freiheit zu definieren. Wir sind frei, weil Jesus für unsere Sünden gestorben ist. Jemand hat das einmal, wie ich finde, ganz gut karikiert:

FÜR MEINE SÜNDEN
soll Jesus gestorben sein? Einen Sünder
begnadigen, das darf ein hoher Herr. Aber
wer mir verspricht, mich zu begnadigen,
weil er einen anderen, an meinen Sünden
völlig unschuldigen, bereits dafür bestraft hat, der stinkt
doch nach SCHWEFEL!
_________________________________________________

Angenommen, da kommt irgend so ein Moralapostel, und meint, dies und das wäre verachtenswert.
Nehmen wir beispielsweise die Alkoholprohibition in Amerika.

Was passiert?
Es gibt sofort einen Schwarzmakt, eine Mafia.
Mafia und Kirche die rechte und die linke Hand des Teufels?

_________________________________________________

In zwei, drei Jahrhunderten wird anerkannt werden, daß die fähigsten Kopfjäger alle Christen sind.
(Mark Twain, Schriftsteller 1835-1910)

Quelle: http://www.commonwood.de/SPIRIT/opus.htm

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